29. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum 2017

Programm
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Dienstag, 25. April 2017

 

Perspektiven der Kreislaufwirtschaft, kommunale Herausforderungen, Abfallvermeidung, Zero Waste

Beginn 10.00 Uhr

Begrüßung

Prof. Dr. Klaus Wiemer
Witzenhausen-Institut, Witzenhausen
Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft in Deutschland im europäischen Kontext Dr. Helge Wendenburg
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Berlin
Neue Anforderungen und Perspektiven der Kreislaufwirtschaft in Europa Prof. Dr. Helmut Maurer
Europäische Kommission, DG Umwelt, Brüssel
Aktuelle Entwicklungen in der Kreislaufwirtschaft:
Chancen und Perspektiven für die kommunale und private Abfall- und Ressourcenwirtschaft – Statements und Diskussion
  • Für die kommunale Entsorgungswirtschaft

Patrick Hasenkamp
Vizepräsident des VKU und Vorsitzender des Leitausschusses Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS, Berlin
  • Für die private Entsorgungswirtschaft

Peter Kurth
Geschäftsführender Präsident des
Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE), Berlin
  • Für die Sekundärrohstoffwirtschaft

Eric Rehbock
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse), Bonn
Mittagspause / Pressegespräch

12.00 – 13.30 Uhr

Bedeutung einer nachhaltigen Ressourcenpolitik für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft Prof. Dr. Martin Faulstich
Technische Universität Clausthal, Lehrstuhl für Umwelt- und Energietechnik / Co-Vorsitzender der Ressourcenkommission am Umweltbundesamt,
Dessau-Roßlau
SMART-Bioenergy – Die Rolle der energetischen Verwertung von biogenen Abfällen und Reststoffen im Energiesystem und der biobasierten Wirtschaft Prof. Dr. Michael Nelles
Universität Rostock, Lehrstuhl Abfall- und Stoffstromwirtschaft / DBFZ, Leipzig
Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft in der Hansestadt Hamburg – Zentrum für Ressourcen und Energie Dr. Heinz-Gerd Aschhoff
Stadtreinigung Hamburg (SRH), Hamburg
Bioabfallstrategie für das Saarland –
Weiterentwicklung der Bio- und Grüngutverwertung im Saarland
Georg Jungmann
Entsorgungsverband Saar (EVS), Saarbrücken
Pause

15.30 – 16.00 Uhr

Stand und Perspektiven der Abfallvermeidung in Deutschland und Europa Dr. Henning Wilts
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Wuppertal
Zero Waste – eine abfallwirtschaftliche Utopie? Prof. Dr. Peter Quicker
RWTH Aachen, Lehr- und Forschungsgebiet Technologie der Energiestoffe, Aachen
Bewertung der Kreislauffähigkeit von Kunststoffen Prof. Dr. Kerstin Kuchta
TU Hamburg-Harburg, Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft, Hamburg
Ende

ca. 17.30 Uhr

 

Mittwoch 26. April 2017

Beginn 8.30 Uhr

Fremdstoffentfrachtung, neue rechtliche Regelungen, Praxisberichte, biologisch abbaubare Werkstoffe

Bioenergieforum

Innovative Sortier- und Aufbereitungstechnologien für Biogut und Komposte Prof. Dr. Thomas Pretz
RWTH Aachen, Lehrstuhl für Aufbereitung und Recycling, Aachen
Aufbereitungs- und Sortiertechnologien für Biogut und Komposte in der Praxis
  • Aufbereitung mit Hammermühlen
Reimer Tietjen
Tietjen Verfahrenstechnik, Hemdlingen
Claudia Wackerbauer
Wackerbauer Maschinenbau, Ampfing
  • Kombinierte Systeme Windsichtung/Schwerstoffabtrennung
Andreas Kunter
Komptech, Frohnleiten (A)
Kai Conrads
Werner Doppstadt Umwelttechnik, Velbert
  • Sensorgestützte Technologien zur Fremdstoffentfrachtung von Biogut und Komposten
László Székely 
TOMRA Sorting, Mülheim-Kärlich
Patrick Lindweiler
STEINERT Elektromagnetbau, Köln
Pause

10.00 – 10.30 Uhr

Novelle der Klärschlammverordnung und Phosphatrückgewinnung – Hat dies auch Konsequenzen für andere organische Abfälle? Dr. Claus-Gerhard Bergs
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Bonn
Einsatz von Komposten und Gärresten vor dem Hintergrund des neuen Düngerechts Hans-Walter Schneichel
Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, Mainz
Novelle der TA Luft – Konsequenzen für
den Betrieb von biologischen Abfallbehandlungsanlagen
Tim Hermann
Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau
EEG 2017 in der abfallwirtschaftlichen Praxis – Chancen für Bio- und Grüngutverwertungsanlagen Thomas Raussen
Witzenhausen-Institut, Witzenhausen
Neue rechtliche Herausforderungen für die Bioabfallwirtschaft – Konsequenzen für den praktischen Betrieb Michael Schneider
VHE – Verband der Humus- und Erdenwirtschaft e. V., Aachen
Mittagspause

12.45 – 14.00 Uhr

BiogutRADAR – Identifikation von Fremdstoffen
in Biotonnen
Dr. Michael Kern
Witzenhausen-Institut, Witzenhausen
Qualitätsmanagement im Anlagenbetrieb – Problemfelder und Lösungsansätze Aloys Oechtering
Remondis, Lünen
Positive Erfahrungen mit der Erfassung von Bioabfällen im Landkreis Vorpommern-Rügen Torsten Ewert
Landkreis Vorpommern-Rügen
Eigenbetrieb Abfallwirtschaft, Stralsund
Pause

15.30 – 16.00 Uhr

Nahrungs- und Küchenabfälle – Potenziale, Nutzung und Auswirkungen auf die Prozesskette Biogutverwertung (Forschungsvorhaben BioOPTI) Dr. Felix Richter
Witzenhausen-Institut, Witzenhausen
Was sind biologisch abbaubare Werkstoffe (BAW)? – Rohstoffe, Eigenschaften und biologischer Abbau Ass. Prof. Dr. nat. techn. Ines Fritz
Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Umweltbiotechnologie, Tulln (A)
Praxiserfahrungen beim Einsatz von biologisch abbaubaren Bioabfallsammelbeuteln Thomas Turk
IGLux Witzenhausen, Göttingen

Ende

ca. 17.30 Uhr

Geselliger Abend

19.00 bis 22.00 Uhr

 

Mittwoch, 26. April 2017

Beginn 8.30 Uhr

E-Schrott, Verpackungsgesetz, Müllverbrennung, Holzenergie und Märkte

Wertstoff- und Energieforum

Ressource E-Schrott - Herausforderungen und Grenzen des Elektroaltgeräterecyclings Prof. Dr. Vera Susanne Rotter
Technische Universität Berlin, Fachgebiet Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie / Sachverständigenrat für Umweltfragen, Berlin
Erfahrungen mit dem Vollzug des ElektroG – Optimierungspotenziale und erforderliche Anpassungen Alexander Goldberg
stiftung elektro-altgeräte register®, Fürth
Novellierung des Umsetzungsleitfadens des ElektroG (LAGA M31 A/B) – Anforderungen an die Praxis Dr. Dirk Grünhoff
Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, Mainz
Pause

10.00 – 10.30 Uhr

Verpackungsgesetz – Inhalte und Stand des Verfahrens Dr. Thomas Rummler
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Bonn
Funktion und Ausgestaltung der Zentralen Stelle nach dem Verpackungsgesetz – Überlegungen und Erwartungen Gunda Rachut
BHIM Zentrale Wertstoffstelle Projektgesellschaft, Berlin
Der Entwurf des Verpackungsgesetzes aus Sicht
  • eines Systembetreibers
Dr. Fritz Flanderka
Reclay Group, Herborn
  • der kommunalen Entsorgungswirtschaft
Walter Hartwig
Vorsitzender Fachausschuss Wertstoffwirtschaft VKU, Berlin
Verpackungsgesetz und was kommt danach? Hartmut Gaßner
Gaßner, Groth, Siederer & Coll.
sowie Sprecher von GemIni, Berlin
Mittagspause

12.45 – 14.00 Uhr

Kapazitätsengpass Müllverbrennung?
Stand und Entwicklungen der Abfallverbrennung in Deutschland
Carsten Spohn
ITAD – Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland, Düsseldorf
Brexit – Wie beeinflussen Importmengen aus England und Europa den Abfallverbrennungs­markt in Deutschland? Dirk Lechtenberg
MVW Lechtenberg Projektentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft, Duisburg
Stand und Perspektiven des europäischen Abfallverbrennungsmarktes aus Betreibersicht Stefan Visser 
EEW Energy from Waste, Helmstedt
Pause

15.30 – 16.00 Uhr

Ausschreibungen im EEG 2017 – Konsequenzen und Perspektiven für die Holzenergie Daniel Hölder
Clean Energy Sourcing, Leipzig
Markt und Aufbereitung von Energieholz und holzigem Grüngut Georg Reuss
Georg Reuss Transporte, Holzhandlung und Energieholz, Bebra-Solz
Der Markt für Altholz in Deutschland bis 2030 Dirk Briese
trend:research, Bremen
Ende

ca. 17.30 Uhr

Geselliger Abend

19.00 bis 22.00 Uhr

 

Donnerstag, 27. April 2017

Beginn 9.00 Uhr

Stoffstromlenkung durch Gebührensysteme, mineralische Abfälle, Deponien

Gebühren- und Deponieforum

Stoffstromlenkungsmöglichkeiten über die Satzungsgestaltung Bernd Klinkhammer
teamwerk, Mannheim
Anforderung der aktuellen Rechtsprechung an
die Satzungsgestaltung sowie ordnungsrechtliche Möglichkeiten zur Sicherstellung der Wertstoffqualität
Dr. Andreas Kersting
Baumeister Rechtsanwälte, Münster
Erfahrungen mit der Einführung eines gebührenrelevanten Identsystems
  • Einführung Identsystem im
    Landkreis Mayen-Koblenz
Carsten König
Landkreis Mayen-Koblenz, Koblenz
  • Erfahrungen mit der Verwiegung von Abfällen in der Stadt Chemnitz
Volker Steiner
Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb der
Stadt Chemnitz (ASR), Chemnitz
Pause

10.30 – 11.00 Uhr

Aktueller Stand der Mantelverordnung – Auswirkungen auf die Deponiewirtschaft Michael Heugel
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Bonn
Deponiewirtschaft heute und morgen – Potenziale, Problemfelder und Chancen Hartmut Haeming
Interessengemeinschaft Deutsche Deponiebetreiber (InwesD), Köln
Neue Technologien und Anforderungen an die Deponienachsorge – Reichen die Rückstellungen? Prof. Dr. Gerhard Rettenberger
Ingenieurgruppe RUK, Stuttgart
Bundeseinheitliche Qualitätsstandards (BQS) für Deponieabdichtungssysteme – Was wurde erreicht? Wolfgang Bräcker
Staatliches Gewerbeaufsichtsamt, Hildesheim
Status quo und Verwertungsoptionen für teerhaltigen Straßenaufbruch ab 2018 Dr. Matthias Franke
Fraunhofer UMSICHT, Sulzbach-Rosenberg
anschließend Mittagsimbiss
Ende der Veranstaltung

ca. 13.30 Uhr

 

Donnerstag, 27. April 2017

Beginn 9.00 Uhr

Wertstoffhöfe in der Praxis, MBA, Innovationen und Weiterentwicklungen

Wertstoffhof- und MBA-Forum

Der zukunftssichere Wertstoffhof –
Was ist bei der Planung alles zu beachten?
Werner Bauer
ia – Wissensmanagement und Ingenieurleistungen, München
Der sichere Wertstoffhof – Anforderungen und Kriterien für ein Gütezeichen Michael Birkhorst
Kommunale Unfallversicherung Bayern, Bayerische Landesunfallkasse, München
Die möglichen Recyclingquoten von Wertstoff- oder Recyclinghöfen im Vergleich zu anderen Erfassungssystemen Dr. Alexander Gosten
Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), Berlin
Envac und Optibag – ein stationäres und unterirdisches Abfallentsorgungssytem mit Vakuumtechnik Dr. Jürgen Jacoby
Envac Optibag, Mjölby (S)
Pause

10.30 – 11.00 Uhr

Weiterentwicklung der MBA-Anlagen im Fokus
der stoffspezifischen Abfallbehandlung – neues Strategiepapier der ASA
Katrin Büscher
ASA – Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung, Ennigerloh
Auswirkungen einer gesteigerten Wertstoff­erfassung ausgewählter Stoffe auf die MBA Prof. Dr.-Ing. Christina Dornack
Dr. Christoph Wünsch
Technische Universität Dresden, Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Dresden
Analysen und Perspektiven für den Abfallmarkt in Deutschland – Chancen für MBA und MVA Holger Alwast
Prognos, Berlin
Weiterentwicklung der stoffstromspezifischen Behandlung in der Praxis

·     Optionen der Stoffstromseparation im Abfallwirtschaftszentrum Lübeck

Jürgen Adler
Entsorgungsbetriebe Lübeck, Lübeck

·     Anlagenumstellung und Stoffstromoptimierung im Entsorgungszentrum Gescher

Dr. Martin Idelmann
Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland, Gescher
anschließend Mittagsimbiss
Ende der Veranstaltung

ca. 13.30 Uhr