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Rhein-Hunsrück-Kreis stellt stofflich-energetisches Grünabfallkonzept vor

Praxistag stofflich-energetische Grünabfallnutzung im Rhein-Hunsrück-Kreis

Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat als erster Landkreis ein systematisches stofflich-energetisches Grünabfallkonzept entwickelt und umgesetzt. Dieses Konzept beinhaltet die Logistik der Grünabfallsammlung auf über 120 dezentralen Sammelplätzen sowie die Aufbereitung des Materials zu Kompost und Holzhäcksel. Der Holzbrennstoff kommt in speziellen Heizwerken zum Einsatz. Die so entstandene Wärmeenergie wird in Nahwärmenetze eingespeist und zur Heizung kommunaler Liegenschaften eingesetzt.

Die Vorstellung des Projekts in Form von Fachvorträgen und Besichtigungen des Heizwerkes und der Aufbereitungstechnik findet am 05. Oktober 2010 statt.

Weitere Information entnehmen Sie bitte dem Tagungsprogramm ( Download)

Veranstalter ist die Rhein-Hunsrück Entsorgung, AöR, in Zusammenarbeit mit der Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH.

 

Ergänzung der Kompostierungsanlage Ratingen-Lintorf um eine Vergärungsstufe

Die KDM-Kompostierungs- und Vermarktungsgesellschaft für Stadt Düsseldorf / Kreis Mettmann mbH beabsichtigt, in die bestehende Kompostierungsanlage am Standort Ratingen-Lintorf eine Vergärungsanlage für etwa 40.000 t/a Bioabfall zu integrieren und das Biogas optimiert zu nutzen sowie die Gärreste zu hochwertigen Komposten bzw. Flüssigdüngern aufzubereiten. Das Biogas soll über eine Mikrogasleitung zur Wärmeversorgung eines Industriebetriebs genutzt werden.

Mit der Planung der Integration der Vergärungsanlage hat die KDM das Witzenhausen-Institut betraut.

Projekt-Steckbrief

 

Biomassepotenzialstudie Hessen vorgestellt

Am 07. Juni stellte die hessische Umweltministerin Silke Lautenschläger auf einer Pressekonferenz in Wiesbaden die aktualisierte „Biomassepotenzialstudie Hessen - Stand und Perspektiven der energetischen Biomassenutzung in Hessen" der Öffentlichkeit vor. Die Bestimmung des technischen Biomassepotenzials für die energetische Nutzung ist Ziel der Studie, die vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Auftrag gegeben und von der Arbeitsgemeinschaft aus Witzenhausen Institut GmbH und Pöyry Environment GmbH, Abt. IGW, bearbeitet wurde.

Es zeigte sich, dass die Biomasse im Jahr 2008 mit 81 % den Hauptanteil der Energieerzeugung aus regenerativen Energiequellen ausmacht. Im bundesweiten Vergleich (Anteil Bioenergie: 70 %) ist Bioenergie in Hessen daher von besonderer Bedeutung. Dass der Weg steigender Bioenergieproduktion bei Weitem noch nicht abgeschlossen ist, zeigen die in der Studie dargestellten technischen Potenziale, die mittelfristig nahezu eine Verdoppelung der hessischen Bioenergieerzeugung in Aussicht stellen.

Die Gesamtergebnisse der Studie stehen als kompakter Bericht mit ergänzendem Materialband unter www.biomasse-hessen.de/download.html  zum Download bereit.

Eine Presseerklärung der Hessischen Umweltministeriums finden sie auf dessen Homepage.

 

Kombinierte Vergärung von Bio- und Grünabfällen im Landkreis Emsland

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Emsland beabsichtigt die Errichtung von zwei Boxenvergärungsanlagen von je 14.000 t/a bei Altdeponiestandorten, die mit Bioabfall sowie geeigneten Fraktionen des Grünabfalls beschickt werden. Standortspezifisch soll das Biogas unter Nutzung von Synergien auf den Deponien verwertet werden.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Emsland hat zur Umsetzung dieses Projektes das Witzenhausen Institut in Planungsgemeinschaft mit u&i - umwelttechnik und ingenieure GmbH, Hannover mit der Anlagenplanung und Bauüberwachung betraut. Die Inbetriebnahme der ersten Anlage ist für Herbst 2011 vorgesehen.

Projekt-Steckbrief

 

Bioenergie aus Land- und Forstwirtschaft

Effiziente Nutzungsoptionen für Kommunen - Fachtagung am 15.04.2010

Der Erzeugung von Bioenergie durch die Verwendung heimischer Biomasse aus der Land- und Forstwirtschaft wird in vielen Kommunen zusehends als Thema aufgegriffen und diskutiert.

Am 15. April veranstaltete die Regionale Bioenergieberatung Hessen in der Burgberghalle Battenber/Eder daher eine Fachtagung mit dem Titel: „Bioenergie aus Land- und Forstwirtschaft - Effiziente Nutzungsoptionen für Kommunen„. Vorrangiges Ziel sollte es sein, die Produzenten von Biomasse und kommunale Entscheidungsträger zusammenzubringen und gemeinsam über mögliche Synergien zu diskutieren. Einen Schwerpunkt bildete dabei der Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen als Energieträger in der öffentlichen Energieerzeugung und der damit verbundene Beitrag zu regionalen Wertschöpfung.

Als fachkundige Referentin konnte hierzu u.a. die hessische Umweltministerin Silke Lautenschläger gewonnen werden, die über die Perspektiven des Einsatzes von Bioenergie in Hessen berichtete.

Nach den Eingangsreferaten am Vormittag rückten am Nachmittag praktische Aspekte u. a. bei einer Werksbesichtigung der Fa. Viessmann in den Mittelpunkt der Veranstaltung.

Vortragspräsentationen zum Download

Staatsministerin Silke Lautenschläger: Effizienter Einsatz von Bioenergie – Wohin führt der Weg in Hessen?

Andreas Sandhäger: Nutzung von Energie aus landwirtschaftlicher Biomasse

Michael Gerst: Bioenergiegewinnung aus Sicht der Forstwirtschaft

Ute Kreienmeier: Energieversorgung in Kommunen – Chancen durch Bioenergie

Thomas Raussen: Bioenergie – Einsatzmöglichkeiten für Kommunen

Manfred Schaub: Erfahrungen mit dem Einsatz von Bioenergie in Kommunen

Mario Gerhold: Nahwärmeversorgung Körle

Björn Gropengießer: Technische Lösungen zur Nutzung von Bioenergie und Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung am Beispiel der Viessmann Werke

 

Versteckte Rohstoffe - Müll ist bares Geld

Welche Werte stecken in welchem Müll?

Die Deutschen sind die Erfinder und Weltmeister in Sachen Mülltrennung. Was in Altpapiertonnen, Tonnen für Verpackungsmüll, Altglas-Containern und Bio- oder Restmülltonnen landet, ist zwar für denjenigen, der die Dinge wegwirft, nur Müll. Für Firmen aber, die diesen Abfall weiterverarbeiten, steckt in den Tonnen bares Geld. In einem Hörfunkbeitrag des Senders Hr-iNFO berichten Thomas Raussen und Jörg Siepenkothen vom Witzenhausen-Institut über die Zusammensetzung und die Werthaltigkeit von Abfällen. Das Interview können Sie sich hier anhören.

http://www.hr-online.de/website/radio/hr-info/index.jsp?key=standard_document_38927967&type=a&rubrik=47572&mediakey=hrinfo/20100407_t_Brathge_audio_128k

Müllberg = Geldberg? Deponie als Rohstofflagerstätte

hr-iNFO im Gespräch mit Prof. Klaus Wiemer, Uni Kassel

http://www.hr-online.de/website/radio/hr-info/index.jsp?key=standard_document_38927967&type=a&rubrik=47572&mediakey=hrinfo/20100407_t_Beutler_audio_128k

 

Witzenhausen-Institut erstellt Vorplanung für Nahwärmeinsel in Witzenhausen

Das Witzenhausen-Institut wird gemeinsam weiteren regionalen Partnern den Aus- und Umbau einer wichtigen Infrastrukturachse der Stadt Witzenhausen mit einem für die Stadt neuartigen Konzept, der Schaffung einer „Nahwärmeinsel“, begleiten. Mehr dazu in der Hessisch-Niedersächsichen Allgemeine vom 24. März
 

Nass- oder Trockenvergärung?

„Beides gemeinsam“ ist die Antwort der Planungen des Witzenhausen-Instituts im Auftrag der Biothan GmbH für den „Biogaspark“ Fulda. Dieser wird ab Ende 2011 aus 60.000 t biologischen Abfällen Bioerdgas zur Einspeisung sowie flüssigen und festen Dünger/Kompost erzeugen.
 

Broschüre „Ökologisch sinnvolle Verwertung von Bioabfällen"

Im vergangenen Dezember veröffentlichte das Bundesumweltministerium (BMU) eine Broschüre mit dem Titel „Ökologisch sinnvolle Verwertung von Bioabfällen“.

Die Broschüre, die vom Witzenhausen-Institut in Zusammenarbeit mit dem Ministerium erarbeitet wurde, basiert auf der Studie "Aufwand und Nutzen einer optimierten Bioabfallverwertung hinsichtlich Energieeffizienz, Klima- und Ressourcenschutz", die demnächst vom Umweltbundesamt (UBA) der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Autor dieser Studie ist ebenfalls das Witzenhausen-Institut.

Die Broschüre ist beim BMU als Printversion erhältlich bzw. steht auf der Homepage des Ministeriums als Download zur Verfügung.
 


HNA, 25.11.2009
Biomüll mehr als Kompost
3. Biomasse-Forum: 380 Fachleute informieren sich über klimabewusste Abfallwirtschaft

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Basiskurs Biogas 2009

Am 27. Oktober fand im Landwirtschaftszentrum am Eichhof in Bad Hersfeld der Basiskurs Biogas statt. Veranstalter waren das Komptetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo) e.V. und der Landkreis Fulda mit fachlicher Unterstützung des Witzenhausen-Instituts und des Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen statt.

23 Teilnehmer aus ganz Hessen

  • verschafften sich in verschiedenen Vorträgen und Diskussionsrunden einen Überblick über verschiedene Verfahren und technische Umsetzungsmöglichkeiten,
  • erhielten Informationen zum rechtlichen Rahmen und von Genehmigungsverfahren erhalten,
  • bekamen Einblicke in die Wirtschaftlichkeit der Biogasnutzung und
  • konnten schlussendlich im Rahmen einer Exkursion von den Praxiserfahrungen einer Anlagenbetreibers hören.

Die Vorträge des Kusrses stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

  Thomas Raussen (Witzenhausen-Institut): Biogasnutzung und EEG

  Lothar Helfrich (Landkreis Fulda): Von der Projektidee zur Umsetzung - rechtliche Vorschriften und Genehmigungsverfahren

  Jean Corell (LLH): Biogasanlagentechnik und Substrate

  Björn Staub (Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo) e.V.): Wirtschaftlichkeit von Biogasanlagen nach dem EEG 2009

 

Bioenergieberater bundesweit

Das Witzenhausen-Institut ist zum 01. September 2009 vom Bundeslandwirtschaftsministerium bzw. der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) als eine der bundesweit 12 regionalen Anlaufstellen zur Beratung von Land- und Forstwirten zu Fragen rund um das Thema Bioenergie ausgewählt worden. Neben Experten des federführenden Witzenhausen-Instituts sind in einem Kompetenznetzwerk noch die Mitarbeiter/-innen des Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo), der Erzeugergemeinschaft nachwachsender Rohstoffe w. V. (EZG-nawaro) und der Maschinenring-Hessen GmbH (MR-Hessen) an dem Projekt beteiligt.

Hier geht es zur Bioenergieberatung für Hessen im Bioenergie-Portal der FNR.

Pressemitteilung der FNR „Bioenergieberater bundesweit
 

Vergärungsanlage ergänzt Kompostwerk

Das seit 15 Jahren vom VIVO KU betriebene Kompostwerk im Wertstoffzentrum Warngau soll modernisiert und in eine kombinierte Bioabfallvergärungs- und Kompostieranlage umgebaut werden. Durch die Einbeziehung einer Vergärungsstufe in den Kompostierungsprozess wird künftig nicht nur wie bisher hochwertiger, gütegesicherter Kompost für verschiedene Einsatzzwecke erzeugt, sondern auch die im Bioabfall enthaltene Energie stärker genutzt.

Die VIVO hat zur Umsetzung dieses Projektes erneut die Arbeitsgemeinschaft Witzenhausen Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH und ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen mit der Planung und Überwachung der Fermentationsstufe als Vorschaltanlage betraut.
 

Witzenhausen-Institut GmbH, Werner-Eisenberg-Weg 1, 37213 Witzenhausen, Telefon: 05542/9380-0